
Maria Es (Foto: privat)
Ausstellung bei art private room
mit Arbeiten der Künstlerinnen
Mechtild van Ahlers, Ann Besier und Maria Es
in der Brunnenstraße 39 Berlin-Mitte, Dezember 2010
Maria Es' Motiv ONYVA begegnet uns auf fast all ihren Bildern, einer stets gleichförmigen Figur. Doch wird sie im Werk zur Trägerin immer neuer Bedeutungen. So steht hinter ONYVA in der Serie „Comme´il Neige“ die Idee, dass die Geburt – Abschied und Neubeginn einschließe, ebenso den Schmerz und die Freude.
Maria Es bedient sich der Form der Straßenkunst und verdeutlicht den Wunsch, dass über Nacht die sozialen gesellschaftlichen Strukturen sich zugunsten der Gleichberechtigung der Frau verändern.
Und in den kleinformatigen Bildern, in dem die weiße, schemenhafte ONYVA auf braunen Hintergrund zum „Monument für unbekannte Großmütter“ wird, den Frauen, die sich um den Fortgang des Lebens kümmern, wenn alle anderen mit Krieg beschäftigt sind.
Auszug: Rede zur Eröffnung am 10. Dez. 2010, Kunsthistorikerin Anja Lungwitz
„On y va“, aus dem Französischen, bedeutet „auf geht’s“ oder „man geht dahin“, dieser Begriff, des ständigen ‚unterwegs sein’ lässt sich mit dem künstlerischen Leitmotiv von Maria Es verbinden. 1996 schuf die Künstlerin aus einem ihrer Selbstporträts eine Frauenfigur, die zum Sinnbild für diese Begrifflichkeit wurde – ihre ONYVA®, die eine „gehende Energie“ verkörpert.
Inspiriert von Spuren die Menschen am Straßenrand hinterlassen. Einer neugierigen Journalistin gleich, bewegt sich Maria Es zwischen Berlin und Amsterdam.
In einem weiteren Kapitel ihrer Arbeit zeigt Maria Es ihre Kunst Porträts zu zeichnen, malen, zu empfinden… Beispiele unter Galerie Maria Es.