
Palais am Festungsgraben
Dieses eindrucksvolle historische Gebäude, mitten im Herzen Berlins, nahe der Prachtallee Unter den Linden, ist denkmalgeschützt. Es beherbergt eine Reihe interessanter kultureller, gastronomischer Einrichtungen, bietet Möglichkeiten besondere Anlässe zu feiern und gibt einer Vielzahl von kreativ, wirtschaftlich und unternehmerisch tätigen Menschen Raum zur Entfaltung.
Dazu gehört seit Mai 2008 auch „art private room“. Gemeinsam mit meinen langjährigen Freund Dr. Rainer Karlsch und Dr. Burghard Ciesla entstand die Idee, an diesem historischen Platz unserem Wirken auf unterschiedlichen Gebieten unter einem Dach der Gemeinschaft der –KCG – einen besonderen „Raum“ zu verleihen. Dr. Rainer Karlsch und Dr. Burghard Ciesla sind freiberuflich als Wirtschaftshistoriker und Publizisten tätig. Die Forschung auf wirtschaftshistorischen Gebieten und die zeitgenössische bildende Kunst stellen aus unserer Sicht eine „bemerkenswerte“ Synthese dar.
Das Palais wurde ursprünglich im Auftrag von Johann Gottfried Donner, dem Kammerdiener des Königs Friedrich II von Preußen, nach den Plänen Christians Friedrich Feldmanns von 1751 bis 1753 errichtet. Die Familie Donner teilte sich ihren neuen Wohnsitz mit dem preußischen Generalmünzmeister Johann Philipp Graumann. Nach Donners Tod wurde durch Kauf das Palais Eigentum der königlich-preußischen Finanzverwaltung und der Finanzminister erhielt hier eine Dienstwohnung. U. a. auch der Freiherr von Stein wohnte für vier Jahre an diesem Ort. Ab 1808 wurde das Palais Amtssitz des preußischen Finanzministeriums. Es erfuhr in Folge einige Umbauten. z. B. in den Jahren 1863 und 1864 wurde das Gebäude nach Plänen von Georg Heinrich Bürde und Hermann von der Hude umgestaltet. 1934 ließ der damalige preußische Finanzminister Johannes Popitz im Erdgeschoss den Schinkel-Festsaal eines abgerissenen Berliner Bürgerhauses einbauen.
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Palais durch Luftangriffe und die Kampfhandlungen um Berlin beschädigt. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland ließ das Gebäude Instand setzen und zu ihrer eigenen Nutzung umbauen. Ab 1947 wurde das Palais als Haus der Kultur der Sowjetunion der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Von 1950 bis 1990 war es als Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft der zentrale Sitz der gleichnamigen DDR-Organisation.
Heute befindet sich das Palais am Festungsgraben im Besitz des Landes Berlin.
(Quelle f. historische Daten: Wikipedia)
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